NATURSCHUTZ
Das Gebiet der Galápagos-Inseln ist so einzigartig, dass es unbedingt erhalten werden muss. Deshalb hat die ecuadorianische Regierung 1934 die ersten Gesetze erlassen, um die vom Aussterben bedrohten Arten zu schützen. 1959 wurde die internatonale Charles Darwin Stiftung gegründet und 97% der Landfläche wurde zum Nationalpark bestimmt. 1979 wurden die Inseln schließlich zum Naturerbe der Menschheit erklärt. Das Meeresreservat Galápagos wurde 2001 zum Weltnaturerbe ausgerufen und wurde damit mit 130.000 Quadratkilometern als zweitgrößtes Reservat nach dem Great Barrier Reef in Australien anerkannt. Trotzdem müssen die Bemühungen, die Inseln zu erhalten, noch verstärkt werden. Bedrohungen stellen der Anstieg des Tourismus (über 60.000 Besucher pro Jahr), die wachsende Siedlerzahl (über 8% jährliches Bevölkerungswachstum in den letzten 10 Jahren) und die zunehmende Ausbeutung begrenzter Ressourcen (Langusten, Fisch etc.) dar.
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Terrestrischer Naturschutz
Die gefährdeten Riesenschildkröten und Landleguane werden mit einem Programm zur Aufzucht und Wiederansiedlung vor dem Aussterben gerettet. Gefährdete Pflanzen werden zum Schutz vor Fressfeinden eingezäunt und seltene Vogelarten stehen unter ständiger Überwachung, ihre Nistplätze werden außerdem vor Fressfeinden geschützt. Die eingeschleppten Arten, wie z.B. Ratten, Schweine, Ziegen und Insekten, sowie sich schnell ausbreitende Pflanzen werden dagegen kontrolliert ausgerottet.
Mariner Naturschutz
Das 133.000 Quadratkilometer umfassende Meeresschutzgebiet enthält zahlreiche Lebensräume für eine Vielzahl von Lebewesen. Die Naturschutzmaßnahmen bestehen vor allem in der Verteilung der Artenvielfalt, in der Kontrolle der fischerfreien Zonen, der legalen Fischerei und ihrer Fangerträge. Besonders zu Schützen sind Arten wie zum Beispiel Seelöwen, Pinguine, Hummer und Seegurken.
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