Die Galápagos-Inseln sind vor allem durch Charles Darwin bekannt geworden, der dort wichtige Entdeckungen für seine Evolutionstheorie machte. Heute bieten die Galápagos-Inseln noch immer ein einmaliges Freilandlabor zur Beobachtung der Evolution.
Die Evolutionstheorie (lat. Evolution = Entwicklung) ist eine allgemein als gesicherte Tatsache akzeptierte Theorie der Biologie. Sie wird nur von außerwissenschaftlichen religiös motivierten Gründen in Frage gestellt. Sie versucht, den Verlauf der Evolution zu rekonstruieren und untersucht die Mechanismen, die den Prozess bewirken.
Charles Darwin formulierte seine Theorien in etwa so:
• Alle Arten erzeugen mehr Nachkommen als schließlich überleben oder sich fortpflanzen.
• Die Individuen von Tier- und Pflanzenarten sind nicht gleich, sondern variieren. Diese Variationen sind erblich.
• „Survival of the fittest“: Die am besten angepassten Individuen in der Regel. Durch diesen Prozess findet eine natürliche Selektion statt, die auf lange Zeit die Entstehung neuer Arten ermöglicht.
Im Laufe der Geschichte konnten nur wenige Arten die weit vom Festland entfernt gelegene Inselgruppe erreichen. Diese wenigen Arten differenzierten sich jedoch auf den einzelnen Inseln des Archipels und auch innerhalb dieser Inseln stark heraus. So gibt es beispielsweise auf jeder Insel eine andere Rasse der Riesenschildkröte, die jeweils eine eigene Form des Rückenpanzert entwickelt hat. Aus den sogenannten Darwin-Finken haben sich sogar 13 verschiedene Arten entwickelt, angepasst nach Lebensweisen und räumen. Die Farben der Finken unterscheiden sich ebenso wie die Formen ihrer Schnäbel, die dem Verzehr von Insekten, Beeren oder dem Stochern in Baumrinden angepasst sind. Darwin sah die ständige Konkurrenz, den ständigen Kampf aller Individuen innerhalb einer Art um die bestmögliche ökologische Anpassung und den Kampf zwischen den Arten für den eigentlichen Motor der Evolution.
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Charles Darwin
Darwin-Fink
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