EINLEITUNG UND ENTDECKUNG
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Die Galápagos-Inseln sind eine Inselgruppe von 13 großen (Santiago, Santa Cruz, Floreana, San Cristobal, Española, Genovesa, Santa Fe, Isabela, Fernandina, Darwin, Roca Redonda, Marchena, Pinta) und 40 winzigen Inseln. Zusammen haben sie eine Größe von etwa 7500 Quadratkilometern. Sie liegen im Pazifischen Ozean und gehören zu Ecuador, von dessen Küste sie etwa 1000km entfernt liegen. Sie sind das Ergebnis einer Eruption Unterwasservulkane vor etwa 3 bis 5 Millionen Jahren und auch heute noch gibt es auf einigen Inseln vulkanische Aktivitäten. Die in der Nähe des Äquators liegenden Inseln werden von aufsteigendem Tiefenwasser umspült, das sehr nährstoffreich und mit 20° C relativ kühl ist. So konnte ein einzigartiger Artenreichtum im Bereich der Inseln entstehen.
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Durch ihre außergewöhnliche geographische Isolation entwickelte sich so im Verlauf von Millionen von Jahren eine ganz besondere Flora und Fauna. Galápagos-Riesenschildkröten, Galápagos-Seebären, Flugunfähige Kormorane, Darwinfinken oder auch Pflanzen wie Scalesia-Bäume kommen nur auf diesen Inseln vor. Sie wurden 1535 durch den spanischen Bischof Tomás de Berlange entdeckt. Berühmt wurden sie allerdings erst 300 Jahre später, als Charles Darwin seine Evolutionstheorie aufstellte, die er durch seine Beobachtungen während eines Galápagos-Aufenthaltes begründete.
|  Riesenschildkröte |
In den Jahrhunderten nach der Entdeckung wurden die Inseln leider als Ankerplatz und Versteck für Piraten, Walfänger und Fischer missbraucht. Diese brachten außerdem Haustiere und Pflanzen mit, so dass sich plötzlich auf unnatürliche Weise weitere Arten verbreiteten. Die Ratten, Ziegen, Schweine, Katzen, Ameisen und Pflanzen wie Guava, Zitrus, Chininbaum, Bambus und Avocadobäume vermehrten sich rasch und verursachten große Schäden. Sie bedrohen auch heute noch die Existenz vieler einheimischer Arten. Im 19. Jahrhundert wurden außerdem viele der eingeborenen Tierarten gejagt, so dass einige von ihnen, z.B. die riesigen Landschildkröten nun vom Aussterben bedroht sind.
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